GG - Art. 1. [1] [Schutz der Menschenwürde]
(1) 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. 2 Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Themen der Grundrechte
GG - Art. 2. [Persönliche Freiheitsrechte]
GG - Art. 3. [1] [Gleichheit vor dem Gesetz]
GG - Art. 4. [Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit]
GG - Art. 5. [Recht der freien Meinungsäußerung]
GG - Art. 6. [Ehe, Familie, nichteheliche Kinder]
GG - Art. 7. [Schulwesen]
GG - Art. 8. [Versammlungsfreiheit]
GG - Art. 9. [1] [Vereinigungsfreiheit]
GG - Art. 10. [1] [Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis]
GG - Art. 11. [1] [Freizügigkeit]
GG - Art. 12. [1] [Berufsfreiheit]
GG - Art. 12a. [1] [Wehrdienst- und andere Dienstverpflichtungen]
GG - Art. 13. [1] [Unverletzlichkeit der Wohnung]
GG - Art. 14. [Eigentum, Erbrecht und Enteignung]
GG - Art. 15. [Sozialisierung]
GG - Art. 16. [1] [Ausbürgerung, Auslieferung]
GG - Art. 16a. [1] [Asylrecht]
GG - Art. 17. [Petitionsrecht]
GG - Art. 17a. [1] [Einschränkung von Grundrechten bei Soldaten]
GG - Art. 18. [1] [Verwirkung von Grundrechten]
GG - Art. 19. [1] [Einschränkung von Grundrechten]
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


GG - Art. 20. [1] [Bundesstaatliche Verfassung; Widerstandsrecht]
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) 1 Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. 2 Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GG - Art. 103. [Grundrechte vor Gericht]
(1) Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör.
(2) Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.
(3) Niemand darf wegen derselben Tat auf Grund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GG - Art. 101. [Ausnahmegerichte]
(1) 1 Ausnahmegerichte sind unzulässig. 2 Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden.
(2) Gerichte für besondere Sachgebiete können nur durch Gesetz errichtet werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GG - Art. 19. [1] [Einschränkung von Grundrechten]

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(4) 1 Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. 2 Soweit eine andere Zuständigkeit nicht begründet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. 3 Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt.