Generell ist das Öffentliche Recht  vom Privatrecht nach den Abgrenzungstheorien  zu unterscheiden

Ansatzpunkt ob öffentlich-rechtlich und damit nicht privatrechtlich gehandelt wird, kann der Aufgabenbereich der handelnden Behörde sein.

Werden Aufgaben im Rahmen der Eingriffsverwaltung wahrgenommen, wird im klassischen hoheitlichen Bereich, das heißt im Über- Unterordnungsverhältnis (Subordinationsverhältnis) und damit öffentlich rechtlich gehandelt, während bei fiskalischen Handeln  die Verwaltung stets privatrechtlich tätig wird.

Im Bereich der Dienstleistungsverwaltung  hat die Körperschaft eine doppelte Wahlfreiheit: sie kann neben der Organisationsform die Ausgestaltung des Benutzungsverhältnisses ("Erfüllungsstufe")  frei wählen, lediglich in der "Bewilligungsstufe" handelt sie zwingend öffentlich-rechtlich.

Bei Handlungen ohne eindeutiger Rechtsgrundlage ist auf den Sachzusammenhang abzustellen

 

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zur Wiederholung:  Kapitel 2.

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